Bringen wir die Inhalte zu den Usern. Und nicht umgekehrt!

Lucas Schaerf

Lucas Schärf beschäftigt sich als CEO und Co-Founder von Content Garden mit der Expansion und strategischen Entwicklung des Unternehmens. Er ist begeisterter Outdoor-Sportler und findet, dass die Welt noch etwas mehr Kreativität und Erfindertum vertragen könnte.

Menschen streben nach Inhalten die informativ, nützlich sowie unterhaltsam sind – und im besten Fall gleich das Genannte verbinden. Der Glaube der Werbewirtschaft, dass Nutzer Webseiten-Ads als nützlich empfinden würden, spiegelt sich in den sagenhaft niedrigen Klickraten auf Bannerformaten jeglicher Art wieder. Man könnte fast meinen, es handle sich um einen Irrglauben…

Content Targeting: Zielgruppen finden und ansprechen

Content Driven Advertising bietet den Usern Inhalte, für die sie sich wirklich interessieren. Die Werbekunden profitieren von Themenumfeldern für die optimale Zielgruppenansprache. Doch wie finden wir nun die ‚richtigen‘ User? Die Antwort ist recht simpel: Content Targeting.

Soft-Content-Themen sind der ideale Träger einer jeden Werbekampagne. Nur über konkrete Themen lassen sich sinnvolle und konkrete Rückschlüsse auf eine aktuelle Interessenslage der Leserschaft schließen. Kombiniert mit Solid-Data-Targetings (wie z.B Geschlecht und Alter der gewünschten Zielgruppe) lassen sich redaktionelle Themenumfelder erstellen, die perfekt für Zielgruppen-Kampagnen zu nutzen sind.

Content Targeting nutzt schlussendlich die große Reichweite der Medien, um spitze Zielgruppen ohne Streuverlust ausfindig zu machen, mit informativen und neutralen Inhalten anzusprechen und dem Advertiser ein hochwertiges Umfeld für Werbe-Kampagnen anzubieten.

Online Werbung: Interaktion fördern

Warum aber sollten die Nutzer der Medien eigentlich auf  Ads klicken – welchen Grund gäbe es dafür? Wann haben Sie das letzte Mal bewusst auf ein Werbemittel geklickt? Verklicker zählen nicht! Schon eine Weile her? Kein Wunder! Seit Jahren – mittlerweile aber einer gefühlten Ewigkeit – arbeiten wir im Online-Business mit fast den selben Formaten; wir haben sie nur größer und vor allem aufdringlicher gestaltet. Layer Ads, die gleich den ganzen Bildschirm verdecken. NativeAd-Formate, die redaktionelle Inhalte vortäuschen. Diese sind nicht nur lästig, sie haben die letzten Jahre mitunter auch dazu geführt, dass unsere Kunden – die Nutzer der Medien – vermehrt AdBlocker installiert haben. Eine Entwicklung, die uns schleunigst zu denken geben sollte.

Was jedoch am meisten fehlt ist ein echter Klickreiz. Also ein Grund, warum der Leser auf ein Ad (aus freien Stücken heraus) klicken sollte.

Das klassische DisplayAd zeigt ein Produkt und einen Preis – meistens HTML5 oder Flash animiert – bietet jedoch kaum Möglichkeit für die Nutzer, mit dem Inhalt zu interagieren. Warum also auf den Banner klicken, wenn man ihn gesehen hat? Vorausgesetzt man hat ihn überhaupt gesehen! Wäre es nicht intelligenter Werbung so zu gestalten, dass die User ein echtes Motiv haben, um sich mit Online-Werbung zu beschäftigen; gar zu interagieren?

Auch Interaktion ist Performance

Die Lösung scheint zunächst banal. Die Performance-Resultate sprechen aber für sich. Interaktionswerbemittel in Form von Slideshow-Bannern sowie integrative Werbeformen ermöglichen Werte, die herkömmliche Klickraten um ein Vielfaches übertreffen.

Die Slideshow an sich ist eines der beliebtesten, wenn nicht gar DAS beliebteste Element im Internet. Nur: In der Werbebranche wird sie kaum bis gar nicht genutzt. Wir hingegen verwenden diese Art des Banners seit einigen Jahren sehr erfolgreich für unsere Kunden. Wenn man schon Media-Leistung zukauft, um auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen, warum nicht gleich nützliche Infos und beliebte Artikel direkt im Werbemittel anzeigen und die Interessenten damit interagieren lassen? Warum die User immer krampfhaft auf Landing-Pages schicken?

Fazit

Oft macht es daher doch mehr Sinn, die zu kommunizierenden Aspekte ohne großen Umwege darzustellen. Hat sich ein User dafür entschieden, sich mit dem Produkt auseinander zu setzen, weil es Interesse geweckt hat, ist die Klickrate nach der Interaktion ebenfalls höher – wir haben den User nicht genervt, sondern informiert. Im besten Fall sogar für ein Produkt begeistert. Und erst jetzt hat er die Bereitschaft, die Zielseite unter freien Stücken anzurufen. Content Targeting meets Smart Advertising. Macht doch Sinn, oder? Bald gibt’s bei uns mehr zu den Themen Zielgruppenansprache, User Journey und Performancesteigerung.